CDU Schnatgang
Heimatverein & CDU Everswinkel
Traditioneller Schnatgang durch die Musenbachaue begeistert zahlreiche Teilnehmer
Bei bestem Frühlingswetter fand am Mittwoch der traditionelle Schnatgang der CDU gemeinsam mit dem Heimatverein statt. Mehr als 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgten der Einladung, die historische Grenze zwischen Everswinkel, Neuwarendorf und Freckenhorst zu erkunden und dabei Natur, Geschichte und Gemeinschaft gleichermaßen zu erleben. Auch der Landtagsabgeordnete Markus Höner begleitete den Schnatgang und unterstrich mit seiner Teilnahme die besondere Bedeutung solcher Veranstaltungen für den Zusammenhalt und die Pflege regionaler Traditionen.
Der rund sechs Kilometer lange Grenzgang führte durch das idyllische Naturschutzgebiet der Musenbachaue. Als natürliche Grenze spielte der Musenbach selbst eine zentrale Rolle, doch auch historische Grenzsteine entlang der Strecke machten die Entwicklung der Gemeindegrenzen anschaulich. Besonders eindrucksvoll waren die Erläuterungen zu sogenannten Hägen und Wällen, die früher dem Schutz der Grenzen dienten und heute noch in Teilen erkennbar sind.
Ein weiteres Highlight war der Hinweis auf die neue Beschilderung entlang der Bäche. Diese liefert interessierten Fahrradfahrern spannende Hintergrundinformationen zur lokalen Natur- und Kulturgeschichte. Die Initiative dazu geht auf das Bürgerteam Alverskirchen in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Everswinkel zurück und wurde von den Teilnehmenden mit großem Interesse aufgenommen.
Auch die Überreste eines historischen Burgwalls sorgten für Aufmerksamkeit. Der Kernbereich dieser Anlage war einst vom Musenbach umgeben und bot den dort angesiedelten Sachsen Schutz. Die anschaulichen Schilderungen machten die Vergangenheit vor Ort lebendig und vermittelten eindrucksvoll, wie eng Landschaft und Geschichte miteinander verwoben sind und welch spannende Geschichten unsere Gemeindegrenzen bergen.
Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte Katrin Schulze Zurmussen, Vorsitzende des CDU-Gemeindeverbandes, die Teilnehmenden herzlich. Sie zeigte sich erfreut über die große Resonanz und das hervorragende Wetter:
„Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für unsere Heimat und ihre Geschichte interessieren. Mein besonderer Dank gilt dem Heimatverein für die fundierte und lebendige Aufbereitung der historischen Hintergründe.“
Auch Vertreter des Heimatvereins, darunter Josef Beuck und Josef Cremann, begleiteten den Schnatgang mit fachkundigen Beiträgen und ergänzten die Strecke mit spannenden Anekdoten und wissenswerten Details aus vergangenen Zeiten.
Den gelungenen Abschluss fand der Schnatgang auf dem Hof Schräder. Bei kühlen Getränken und frisch gegrillten Würstchen ließen die Teilnehmenden den Tag in geselliger Runde ausklingen und tauschten Erinnerungen sowie Geschichten entlang der Strecke aus.
Der Schnatgang zeigte einmal mehr, wie lebendig Heimatpflege sein kann – als Verbindung aus Bewegung, Begegnung und dem gemeinsamen Entdecken der eigenen Geschichte.